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15-Jährige soll auf Mutter eingestochen haben - SEK-Einsatz

Die Polizei rückte mit zahlreichen Beamten an. (Archivbild) / Foto: Rolf Vennenbernd/dpa
Die Polizei rückte mit zahlreichen Beamten an. (Archivbild) / Foto: Rolf Vennenbernd/dpa

Die Jugendliche soll sich nach dem Angriff mit einem Messer in einem Zimmer im oberbayerischen Garmisch-Partenkirchen verschanzt haben. Die Polizei rückt mit einem Spezialeinsatzkommando an.

Eine 15-Jährige soll im oberbayerischen Garmisch-Partenkirchen mit einem Messer auf ihre Mutter eingestochen haben. Die 48-Jährige wurde bei dem Angriff, der laut Polizei am Freitagnachmittag in einer Gemeinschaftsunterkunft für Asylbewerber passierte, nicht lebensgefährlich an der Schulter verletzt. Sie konnte sich in ein anderes Zimmer retten und wurde von Polizei und Rettungsdienst versorgt. 

Die 15-Jährige verschanzte sich den Angaben zufolge mit dem Messer in einem Zimmer, weswegen die Polizei Beamte eines Spezialeinsatzkommandos (SEK) hinzuzog. Das Gebäude wurde evakuiert und umstellt. Auch speziell geschulte Verhandler wurden einbezogen. Gut zwei Stunden nach dem Angriff konnte die 15-Jährige widerstandslos und unverletzt von den SEK-Beamten vorläufig festgenommen werden. Sie wurde in einer psychiatrischen Klinik untergebracht.

Zur Nationalität von Mutter und Tochter machte die Polizei zunächst keine Angaben, ebenso dazu, wieso es zum Angriff kam. Gegen die 15-Jährige wird nun wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt.

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