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Mann stirbt durch Polizeischuss - Ermittlungen eingestellt

An einem Bahnhof in Lauf an der Pegnitz bei Nürnberg kam es Ende Juni 2024 zu dem Polizeieinsatz. (Archivbild) / Foto: Daniel Löb/dpa
An einem Bahnhof in Lauf an der Pegnitz bei Nürnberg kam es Ende Juni 2024 zu dem Polizeieinsatz. (Archivbild) / Foto: Daniel Löb/dpa

In Mittelfranken hat ein Mann drei Polizisten mit einem Messer angegriffen. Ein Schuss aus einer Polizeiwaffe trifft ihn tödlich. Nun sind die Ermittlungen gegen eine Beamtin abgeschlossen.

Der tödliche Schuss auf einen 34-Jährigen im Juni 2024 in Mittelfranken hat für eine Bundespolizistin keine strafrechtlichen Konsequenzen. Die Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth hat die Ermittlungen gegen die Beamtin eingestellt, wie eine Sprecherin mitteilte. Das Vorgehen der Frau sei aufgrund von Notwehr gerechtfertigt gewesen.

Die Bundespolizistin hatte in Lauf an der Pegnitz einen gezielten Schuss auf den Mann abgegeben, als dieser mit einem Messer auf die Frau und ihre Kollegen losging. Der Mann starb an seinen Verletzungen. 

Der Mann soll den Angaben zufolge weder auf die Aufforderung, stehenzubleiben, noch auf die Androhung des Schusswaffengebrauchs reagiert haben. Auch der Einsatz von Pfefferspray sei wirkungslos geblieben, weshalb der Schuss die einzige Möglichkeit dargestellt habe, den Angriff abzuwehren, hieß es. Die beteiligten Bundespolizisten und Passanten hätten diesen Ablauf übereinstimmend geschildert.

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