Im Kampf gegen Kinderpornografie hat die Polizei in den Landkreisen Kelheim und Landshut vier Wohnungen durchsucht. Insgesamt vier Männer stehen dabei im Verdacht, kinder- und jugendpornografisches Material besessen und verbreitet zu haben, wie die Polizei mitteilt. Konkret sollen sie über Chatgruppen und einschlägige Messenger-Dienste Bilder mit kinderpornografischem Inhalt gesucht, beziehungsweise verschickt haben.
Bei den Durchsuchungen, die bereits am Dienstag stattfanden, wurden mehrere Laptops, Tablets, Mobiltelefone, externe Festplatten, ein PC sowie ein sogenanntes Kryptowallet sichergestellt. Einer der Verdächtigen soll mit Kryptowährung für die kinderpornografischen Inhalte bezahlt haben.
Auf die Verdächtigen im Alter von 37, 38, 48 und 77 Jahren war die Polizei einerseits durch die Kryptozahlungen aufmerksam geworden, da es hier einen Geldwäscheverdacht gegeben habe, andererseits durch Hinweise aus den USA durch die dortigen Behörden. Letzteres sei häufig der Fall, hieß es von den Ermittlern. Die Internetprovider seien verpflichtet, strafbare Inhalte zu dokumentieren und zu melden. Dadurch erreichten derartige Meldungen unter anderem über das FBI und weitere Zwischenstationen auch die Polizei in Niederbayern.
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