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Dorfrocker wollen mit dem Rennrad nach Mallorca

Die Dorfrocker auf dem Rennrad. / Foto: Daniel Vogl/dpa
Die Dorfrocker auf dem Rennrad. / Foto: Daniel Vogl/dpa

Die drei Dorfrocker-Musiker tauschen Instrumente und Mikro gegen Rennräder - für den guten Zweck geht's nach Mallorca. Die Tour nicht zu schaffen, ist keine Option. Aus einem bestimmten Grund.

Die fränkische Band Dorfrocker geht auf große Reise - und zwar mit dem Fahrrad nach Mallorca. Binnen einer Woche wollen die Brüder Philipp, Markus und Tobias Thomann vom Schwarzwald nahe Freiburg aus bis Toulon in Südfrankreich radeln. Von dort aus geht es mit der Fähre auf die Party-Insel. Mehr als 1000 Kilometer und Tausende Höhenmeter muss die Band zurücklegen, es geht schließlich durch die Schweizer und die französischen Alpen. «Ja, das ist ambitioniert», sagt Markus Thomann. «Aber wir werden den inneren Schweinehund schon besiegen. Wir hoffen, dass der Wind aus der richtigen Richtung kommt.»

Im Rahmen der Tour will das Trio («Dorfkind») auf verschiedene karitative Projekte aufmerksam machen und Spenden sammeln. 

Ukraine-Krieg und Unfall stoppten erste Pläne

Ursprünglich hatten die Dorfrocker vor einigen Jahren eine Traktor-Tour nach Mallorca geplant. Doch dann brach der Ukraine-Krieg aus und der Band schien es unpassend, eine Gaudi-Tour zu unternehmen. Ganz aufgeben wollten die Thomann-Brüder das Projekt aber nicht.

Also entstand die Idee, mit dem Rennrad Richtung Mallorca zu reisen. Doch auch daraus wurde zunächst nichts - Gitarrist Philipp hatte einen Radunfall beim Training für die Tour, verletzte sich und kam ins Krankenhaus. «Danach waren wir erst einmal bedient», schildert Markus Thomann.

«Es nicht zu schaffen, ist keine Option»

Jetzt also der neue Anlauf: Losgehen soll es am Sonntag, 13. April, am Ostermontag ist die Ankunft der Fähre auf Mallorca geplant. Die letzte Etappe wird dann direkt auf der Insel gefahren. Ein wenig verrückt sei das Vorhaben schon, sagt Markus Thomann schmunzelnd, aber das sei nichts Neues für die Band, man habe schon öfter verrückte Aktionen durchgezogen. «Wir sind selber gespannt. Es nicht zu schaffen, ist keine Option. Schließlich haben wir gleich nach der Ankunft einen Auftritt auf Mallorca.»

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