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Zukunft beim 1. FC Nürnberg: Klose «total entspannt»

Miroslav Klose will seine Jungs besser machen. / Foto: Daniel Karmann/dpa
Miroslav Klose will seine Jungs besser machen. / Foto: Daniel Karmann/dpa

Miroslav Klose überzeugt mit seiner Arbeit beim Zweitligisten 1. FC Nürnberg. Der Weltmeister von 2014 hat aber hohe Ziele.

Zukunftsfragen sieht Miroslav Klose relaxt. Seit dem vergangenen Sommer trainiert der Weltmeister von 2014 den 1. FC Nürnberg. Der frühere Weltklassestürmer hat Begeisterung nach Franken zurückgebracht und imponiert in der Weiterentwicklung seiner Spieler.

Klose betonte vor Kurzem auch, wie glücklich ihn die Arbeit bei dem Traditionsverein in der 2. Fußball-Bundesliga mache. Zugleich nannte er aber als Ziel, einmal einen Champions-League-Verein trainieren zu wollen. Ob in drei, fünf oder zehn Jahren, zumindest irgendwann einmal.

Kloses Vertrag läuft bis 2026

«Ich wäre glücklich, wenn ich es schaffe. Ich setze mich aber überhaupt nicht unter Druck und sehe es total entspannt», sagte Klose, der in Nürnberg einen Vertrag bis zum Sommer 2026 unterschrieben hat.

Und eine Vertragsverlängerung darüber hinaus hält er nicht für illusorisch. «Überhaupt nicht», antwortete der ambitionierte Trainer auf eine entsprechende Frage vor dem Gastspiel beim abgeschlagenen Schlusslicht SSV Jahn Regensburg am Sonntag (13.30 Uhr/Sky).

Relegationsrang drei ist ganz nah

Seine Aufgabe bestehe bei den Franken darin, «die Jungs besser zu machen. Das haben wir von Anfang an gesagt. Wenn uns das gelingt, kommen solche Sachen manchmal automatisch, aber auch da bin ich total entspannt», sagte der 46-Jährige, der vor seiner Station in Nürnberg 16 Monate ohne Trainerjob gewesen war.

Klose und der Club - das passt. Das kann man auch an der Tabellensituation ablesen. Die Nürnberger sind nur vier Punkte von Relegationsrang drei entfernt. Mit einem Dreier in Regensburg, das in der Hinrunde beim 3:8-Spektakel von den Franken demontiert wurde, wäre der FCN im Aufstiegsrennen dabei.

Klose erwartet ein «ganz hartes Spiel»

«Wenn man oben mitspielen möchte, muss man sicherlich die drei Punkte einholen», räumte Klose ein. «Das wird ein ganz hartes Spiel. Wir wollen in der Tabelle einstellig bleiben, aber totaler Fokus auf unserem Spiel.»

Die Nürnberger hatten sich mit einem 3:0 im Franken-Derby gegen die SpVgg Greuther Fürth in die Länderspielpause verabschiedet. Die Kunst besteht nun darin, wieder den Erfolgsrhythmus aufzunehmen.

Lubach oder Castrop?

«Wir müssen performen. Das letzte Spiel vor der Länderspielpause und danach sind ganz schwierige Spiele, ich war selber lange genug Nationalspieler, deswegen weiß ich, dass es unheimlich schwierig wird», bemerkte Klose.

Personell hat Klose keine Sorgen. Eine knifflige Entscheidung muss er im Mittelfeld treffen. Darf der gegen Fürth überzeugende Rafael Lubach von Beginn an auflaufen? Oder bekommt U21-Nationalspieler Jens Castrop, der wegen eines Infekts gegen die Fürther ausgefallen war, seinen Platz zurück? «Da steht eine 50/50-Entscheidung», sagte Klose. «Ich werde nochmal eine Nacht darüber schlafen müssen.» Alles ganz entspannt also.

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