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Zittern bis zum Schluss? Regensburg zeigt Comeback-Qualität

Joe Enochs, Trainer von Regensburg, steht im Stadion. / Foto: Robert Michael/dpa
Joe Enochs, Trainer von Regensburg, steht im Stadion. / Foto: Robert Michael/dpa

Im Aufstiegsendspurt der 3. Liga verteidigt der SSV Jahn Regensburg trotz schwacher Leistung Position zwei gegen Dynamo Dresden. Starke Nerven sind gefragt.

Jetzt sind beim SSV Jahn Regensburg starke Nerven gefragt. Im Aufstiegsendspurt der 3. Fußball-Liga ist der Vorsprung der Oberpfälzer auf Relegationsrang drei bis auf einen Zähler geschmolzen. Die seit drei Partien sieglose Mannschaft von Trainer Joe Enochs verteidigte aber dank eines späten 1:1 (0:0) im Topspiel gegen Dynamo Dresden am Samstag Position zwei.

«Es war nicht unser bestes Spiel, aber die Wucht am Ende war wichtig, um ausgleichen zu können», befand Enochs, nachdem Christian Viet in der 89. Minute cool geblieben war und einen Foulelfmeter verwandelt hatte. «Das war zu 100 Prozent ein ganz wichtiger Punkt.»

Stefan Kutschke (54.) hatte die Dresdner im ersten Spiel nach der Trennung von Trainer Markus Anfang in Führung geschossen. Aber auch Interimslösung Heiko Scholz konnte am Ende nicht über drei Punkte jubeln. «Wir brauchen nicht geknickt nach Hause zu fahren, da war mehr drin», sagte Scholz. «Aber wir haben gegen einen guten Gegner sehr gut mitgehalten.»

Der Jahn hat den Aufstieg in eigener Hand

Die Dresdner haben schon fünf Punkte Rückstand auf Preußen Münster auf Rang drei und müssen für eine weitere Drittligasaison planen. Die Regensburger haben wiederum den direkten Aufstieg selber in der Hand. Mit den beiden Auswärtsspielen gegen das Schlusslicht SC Freiburg II und gegen Viktoria Köln sowie dem finalen Heimspiel gegen den DFB-Pokal-Halbfinalisten 1. FC Saarbrücken kann Enochs Mannschaft die Rückkehr perfekt machen.

«Der Trainer hat uns im Kreis gesagt, dass wir stolz sein können», sagte Torschütze Viet bei Magentasport nach dem Schlusspfiff. «Gerade, wenn wir hinten gelegen sind, waren wir auch in den letzten Spielen immer extrem stark. So müssen wir auch von Anfang an mal spielen.» Am besten fangen die Regensburger damit in Freiburg an.

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