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13-Jährigem geht es nach Würgeangriff von Mitschüler besser

Der tatverdächtige Schüler ist laut Polizei zunächst vom Unterricht ausgeschlossen. (Symbolbild) / Foto: Klaus-Dietmar Gabbert/dpa-Zentralbild/dpa
Der tatverdächtige Schüler ist laut Polizei zunächst vom Unterricht ausgeschlossen. (Symbolbild) / Foto: Klaus-Dietmar Gabbert/dpa-Zentralbild/dpa

Ein 13-Jähriger nimmt einen Mitschüler im Unterricht in den Schwitzkasten. Erst als die Lehrerin einschreitet, lässt er los - doch da ist der Junge schon bewusstlos. Jetzt gibt die Polizei Entwarnung.

Ein 13-Jähriger, der durch den Würgeangriff eines Mitschülers an einer Schule in Neu-Ulm bewusstlos geworden ist, ist nach Angaben der Polizei inzwischen auf dem Weg der Besserung. Ob die Beamten mittlerweile mit dem Sechstklässler gesprochen haben, konnte der Polizeisprecher zunächst nicht sagen. Ein ebenfalls 13 Jahre alter Mitschüler soll den Jungen am Dienstag während des Unterrichts an einer Mittelschule in den Schwitzkasten genommen haben, bis dieser bewusstlos wurde.

Die Lehrkraft wahrte laut Polizei ihre Aufsichtspflicht. Sie räumte bei dem Vorfall gerade mit anderen Schülern Musikinstrumente weg. Als sie den Würgeangriff bemerkt habe, habe sie den Sechstklässler sofort aufgefordert, seinen Mitschüler loszulassen. Das habe der Junge dann auch getan. Sein Mitschüler sei da aber bereits bewusstlos gewesen und zu Boden gesackt. Rettungskräfte brachten den 13-Jährigen in eine Kinderklinik. 

Die Polizei vernahm den tatverdächtigen Schüler im Beisein seiner Mutter. Er ist zunächst vom Unterricht ausgeschlossen. Über das weitere Vorgehen wird laut Polizei beraten. Angaben zu den Hintergründen der Tat konnte der Polizeisprecher zunächst nicht machen.

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