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Freie Wähler Chef fühlt sich von deutschen Medien ignoriert

Freie-Wähler-Chef Hubert Aiwanger zeigt sich beim Dreikönigstreffen seiner Partei verärgert über die mediale Berichterstattung. (Archivbild) / Foto: Daniel Vogl/dpa
Freie-Wähler-Chef Hubert Aiwanger zeigt sich beim Dreikönigstreffen seiner Partei verärgert über die mediale Berichterstattung. (Archivbild) / Foto: Daniel Vogl/dpa

Hubert Aiwanger beklagt mangelnde mediale Präsenz seiner Partei und vergleicht sich neidisch mit Sahra Wagenknecht. Trotz Potenzial scheitern die Freien Wähler bisher an der öffentlichen Wahrnehmung.

Freie-Wähler-Chef Hubert Aiwanger fühlt sich von deutschen Medien ignoriert und ist neidisch auf die BSW-Vorsitzende Sahra Wagenknecht. «Wissen Sie, wann ich zum letzten Mal beim (Markus) Lanz war? Das war im Juli und November 23. Vor mehr wie einem Jahr», sagte er beim Dreikönigstreffen seiner Partei im niederbayerischen Abensberg. «Dafür ist aber eine Frau Wagenknecht Dauergast in diesen Talkshows - vielleicht deshalb, weil sie schönere Beine hat als ich, meine Damen und Herren, ich weiß es nicht.»

Es sei «bezeichnend», dass das Treffen seiner Partei am Dreikönigstag in der Vorab-Berichterstattung keine Rolle gespielt habe. «Man will uns nicht hören», sagte er. «Was ist denn das für eine neutrale Presse, wenn wir hier ständig ignoriert werden?» Der stellvertretende bayerische Ministerpräsident zeigte sich überzeugt, dass seine Partei bei größerer medialer Präsenz erfolgreicher wäre: «Dann wären wir zweistellig im Bundestag, aber man will uns dort nicht.» 

In bundesweiten Umfragen zur Bundestagswahl würden die Freien Wähler die Fünf-Prozent-Hürde derzeit klar verfehlen. Selbst bei den bayerischen Wählern kommen sie laut der jüngsten Umfrage des Meinungsforschungsinstitutes GMS im Auftrag von Sat.1 nur auf 4 Prozent - genau so viel wie das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW).

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